Google Cloud Service Mesh und Envoy Proxy: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-2127 · erstmals 30.06.2026 · aktualisiert 30.06.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Google Cloud Platform (GCP) ist eine Sammlung von Cloud-Computing-Diensten von Google, die Infrastruktur, Datenanalyse, maschinelles Lernen und Entwicklungstools bietet. Unternehmen können dadurch Anwendungen in der Cloud zu aufbauen und skalierbar bereitzustellen. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Google Cloud Service Mesh und Envoy Proxy ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Google Cloud Platform Envoy Proxy
- Google Cloud Platform in-cluster Cloud Service Mesh <1.29.5-asm.5
- Google Cloud Platform in-cluster Cloud Service Mesh <1.28.9-asm.4
- Google Cloud Platform in-cluster Cloud Service Mesh <1.27.9-asm.9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Google Cloud Platform in-cluster Cloud Service Mesh 1.29.5-asm.5
- Google Cloud Platform in-cluster Cloud Service Mesh 1.28.9-asm.4
- Google Cloud Platform in-cluster Cloud Service Mesh 1.27.9-asm.9
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Google Cloud Sicherheitsbulletin vom 2026-06-29 docs.cloud.google.com
- GitHub Security Advisory vom 2026-06-29 github.com
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.