Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (ruby: net-imap): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2163 · erstmals 01.07.2026 · aktualisiert 21.10.2026 · CVSS 7,4

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Red Hat Enterprise Linux 9

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-42245, CVE-2026-42246, CVE-2026-42258

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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