Bedrohungslage
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Red Hat Enterprise Linux (389-ds-base): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Codeausführung und DoS

WID-SEC-2026-2225 · erstmals 07.07.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat Enterprise Linux 8.8 Update Services for SAP Solutions
  • Red Hat Enterprise Linux 9.4 Update Services for SAP Solutions
  • Red Hat Enterprise Linux 8.8 Telecommunications Update Service
  • Red Hat Enterprise Linux 7 Extended Lifecycle Support

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 19 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-11610, CVE-2026-11774

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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