Red Hat JBoss Enterprise Application Platform (io.undertow.jastow): Schwachstelle ermöglicht Cross-Site Scripting
WID-SEC-2026-2227 · erstmals 08.07.2026 · aktualisiert 08.07.2026 · CVSS 6,5
Worum es geht
JBoss Enterprise Application Platform ist eine skalierbare Plattform für Java-Anwendungen, inklusive JBoss Application Server, JBoss Hibernate und Boss Seam. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat JBoss Enterprise Application Platform ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 8.1.7
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:36342 vom 2026-07-07 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:36343 vom 2026-07-07 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:36345 vom 2026-07-07 access.redhat.com
CVE: CVE-2025-12799
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.