Red Hat Enterprise Linux (libinput): Schwachstelle ermöglicht Privilegieneskalation
WID-SEC-2026-2318 · erstmals 15.07.2026 · aktualisiert 15.09.2026 · CVSS 6,7
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux (libinput) ausnutzen, um seine Privilegien zu erhöhen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- seine Privilegien zu erhöhen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- RESF Rocky Linux
- Ubuntu Linux
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux <10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat Enterprise Linux 10
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:39296 vom 2026-07-14 access.redhat.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:39296 vom 2026-07-15 errata.build.resf.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:43290 vom 2026-07-22 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-39296 vom 2026-07-22 oss.oracle.com
- Ubuntu Security Notice USN-8602-1 vom 2026-07-23 ubuntu.com
- Ubuntu Security Notice USN-8753-1 vom 2026-09-14 ubuntu.com
CVE: CVE-2026-50292
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.