Bedrohungslage
hoch

NGINX NGINX Plus: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2383 · erstmals 16.07.2026 · aktualisiert 09.10.2026 · CVSS 8,2

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Worum es geht

NGINX Plus ist die kommerzielle Variante von NGINX, einer Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail Proxy Software. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in NGINX NGINX Plus ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, um Daten zu manipulieren, und um Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen
  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • Daten zu manipulieren
  • Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Gentoo Linux
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Ubuntu Linux
  • Oracle Linux
  • NGINX NGINX Plus <37.0.3.1
  • NGINX NGINX Plus <R36 P7

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • NGINX NGINX Plus 37.0.3.1
  • NGINX NGINX Plus R36 P7

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 35 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-42533, CVE-2026-56434, CVE-2026-60005, CVE-2026-60065

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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