Bedrohungslage
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Red Hat Enterprise Linux (sssd, glib, c-ares): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2419 · erstmals 21.07.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren und einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Administratorrechte zu erlangen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren
  • einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Red Hat OpenShift Container Platform
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Ubuntu Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 10
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat Enterprise Linux 8
  • Dell Secure Connect Gateway <5.36.00.16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 55 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-14474, CVE-2026-14476, CVE-2026-33630, CVE-2026-58016

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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