Bedrohungslage
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rsyslog: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und potenziell Codeausführung

WID-SEC-2026-2421 · erstmals 21.07.2026 · aktualisiert 12.10.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

rsyslog ist ein erweiterter, multithread syslog Dämon der MySQL, syslog/TCP, RFC 3195, "permitted sender" Listen, Filterfunktionen für einzelne Nachrichtenteile und eine fein granulierte Steuerung des Ausgabeformates bietet. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in rsyslog ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Ubuntu Linux
  • Open Source rsyslog <8.2606.0
  • Dell Secure Connect Gateway <5.36.00.16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source rsyslog 8.2606.0
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-61548

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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