Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (abrt): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2595 · erstmals 31.07.2026 · aktualisiert 28.09.2026 · CVSS 7,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, Daten zu manipulieren und einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren
  • einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 8.4 Advanced Mission Critical Update Support
  • Red Hat Enterprise Linux 8.4 Extended Update Support Long-Life Add-On
  • Red Hat Enterprise Linux 7 Extended Lifecycle Support

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-54228, CVE-2026-54229

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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