Bedrohungslage
mittel

OpenVPN: Schwachstelle ermöglicht DoS und die Offenlegung von Informationen

WID-SEC-2026-2605 · erstmals 31.07.2026 · aktualisiert 21.10.2026 · CVSS 5,4

×

Worum es geht

OpenVPN ist eine Open Source Software zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in OpenVPN ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Open Source OpenVPN <=2.7.4
  • Open Source OpenVPN >=2.7_alpha1
  • Open Source OpenVPN <2.7.5

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source OpenVPN <=2.7.4
  • Open Source OpenVPN >=2.7_alpha1
  • Open Source OpenVPN 2.7.5

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-13379

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen