Check Point Security Management: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen und Codeausführung
WID-SEC-2026-2628 · erstmals 04.08.2026 · aktualisiert 04.08.2026 · CVSS 9,8
Worum es geht
Eine vereinheitlichte Plattform zur Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien, Überwachung des Netzwerkverkehrs und Bereitstellung von Sicherheits-Gateways in der Infrastruktur einer Organisation. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Check Point Security Management ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, und um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
- beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Check Point Security Management Server <R82.10 Take 40
- Check Point Security Management Server <R82 Take 122
- Check Point Security Management Server <R81.20 Take 161
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Check Point Security Management Server R82.10 Take 40
- Check Point Security Management Server R82 Take 122
- Check Point Security Management Server R81.20 Take 161
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Check Point Security Advisory vom 2026-08-03 support.checkpoint.com
- CVERecord vom 2026-08-03 www.cve.org
CVE: CVE-2026-18574
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.