Bedrohungslage
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Red Hat Enterprise Linux AI: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2026-2629 · erstmals 04.08.2026 · aktualisiert 26.08.2026 · CVSS 8,4

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux AI ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und dadurch möglicherweise die vollständige Kontrolle über das betroffene System zu erlangen, Daten zu kompromittieren oder einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen
  • dadurch möglicherweise die vollständige Kontrolle über das betroffene System zu erlangen
  • Daten zu kompromittieren oder einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE openSUSE
  • Red Hat Enterprise Linux AI 3.5
  • Red Hat Enterprise Linux AI 3.4

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-55971

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

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