Red Hat Ansible Automation Platform (quic-go): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-2650 · erstmals 05.08.2026 · aktualisiert 02.09.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat Ansible Automation Platform ist eine End-to-End-Automatisierungsplattform für die Systemkonfiguration, die Softwarebereitstellung und die Orchestrierung erweiterter Workflows. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Ansible Automation Platform ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Fedora Linux
- Red Hat Ansible Automation Platform 2.7
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:50318 vom 2026-08-04 access.redhat.com
- Fedora Security Advisory FEDORA-2026-BD6DEBCFB6 vom 2026-09-01 bodhi.fedoraproject.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:62260 vom 2026-09-02 access.redhat.com
- Fedora Security Advisory FEDORA-2026-C33332BCF7 vom 2026-09-01 bodhi.fedoraproject.org
CVE: CVE-2026-40898
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.