Red Hat Enterprise Linux (gpsd): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2026-2694 · erstmals 07.08.2026 · aktualisiert 18.08.2026 · CVSS 7,8
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fedora Linux
- RESF Rocky Linux
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
- Red Hat Enterprise Linux 9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:51075 vom 2026-08-06 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:51153 vom 2026-08-06 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-51153 vom 2026-08-07 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:51153 vom 2026-08-07 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:51075 vom 2026-08-07 errata.build.resf.org
- Fedora Security Advisory FEDORA-EPEL-2026-70D981126C vom 2026-08-17 bodhi.fedoraproject.org
CVE: CVE-2026-58459
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.