Bedrohungslage
mittel

OpenVPN: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

WID-SEC-2026-2707 · erstmals 10.08.2026 · aktualisiert 21.10.2026 · CVSS 7,3

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Worum es geht

OpenVPN ist eine Open Source Software zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in OpenVPN ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Open Source OpenVPN <2.6.22
  • Open Source OpenVPN <2.7.6

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source OpenVPN 2.6.22
  • Open Source OpenVPN 2.7.6

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-63649, CVE-2026-63650

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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