Bedrohungslage
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Red Hat JBoss Enterprise Application Platform: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Ausführen von beliebigem Programmcode mit den Rechten des Dienstes

WID-SEC-2026-2752 · erstmals 01.08.2017 · aktualisiert 12.08.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

JBoss Enterprise Application Platform ist eine skalierbare Plattform für Java-Anwendungen, inklusive JBoss Application Server, JBoss Hibernate und Boss Seam. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat JBoss Enterprise Application Platform ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit den Rechten des Dienstes auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode mit den Rechten des Dienstes auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • Red Hat JBoss Enterprise Application Platform
  • IBM InfoSphere Information Server

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 17 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2016-4978, CVE-2017-7525

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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