Bedrohungslage
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Red Hat JBoss Enterprise Application Platform: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2753 · erstmals 13.03.2018 · aktualisiert 12.08.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

JBoss Enterprise Application Platform ist eine skalierbare Plattform für Java-Anwendungen, inklusive JBoss Application Server, JBoss Hibernate und Boss Seam. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat JBoss Enterprise Application Platform ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, Daten offenzulegen, Sicherheitsrestriktionen zu umgehen oder Code zur Ausführung zu bringen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • Daten offenzulegen
  • Sicherheitsrestriktionen zu umgehen oder Code zur Ausführung zu bringen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • NetApp OnCommand Unified Manager
  • Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 7.1.1
  • Juniper Junos Space <19.4R1
  • Hitachi Ops Center
  • IBM InfoSphere Information Server

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Juniper Junos Space 19.4R1

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2017-12174, CVE-2017-12196, CVE-2017-15089, CVE-2017-15095, CVE-2017-17485, CVE-2017-7561, CVE-2018-1048, CVE-2018-5968

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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