Bedrohungslage
hoch

Red Hat Produkte: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2754 · erstmals 01.10.2019 · aktualisiert 12.08.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Red Hat Single Sign-On ist ein eigenständiger Server, basierend auf dem Keycloak Projekt. Red Hat OpenShift Application Runtimes bietet Cloud basierte Laufzeitumgebungen und gibt Ansätze für das Entwickeln, Erstellen und Bereitstellen von Anwendungen vor, welche die Laufzeiten unter OpenShift verwenden. Die Red Hat OpenShift Container Platform bietet Unternehmen die Möglichkeit der Steuerung ihrer Kubernetes Umgebungen. JBoss Enterprise Application Platform ist eine skalierbare Plattform für Java-Anwendungen, inklusive JBoss Application Server, JBoss Hibernate und Boss Seam. Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Single Sign On, Red Hat OpenShift Application Runtimes, Red Hat OpenShift Container Platform, Red Hat JBoss Enterprise Application Platform und Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Informationen offenzulegen oder beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Informationen offenzulegen oder beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.1
  • Red Hat Single Sign On 7
  • Red Hat Enterprise Linux 8
  • Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 7.2
  • Red Hat OpenShift Application Runtimes 1.0
  • NetApp ActiveIQ Unified Manager
  • IBM InfoSphere Information Server

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2019-10184, CVE-2019-10212, CVE-2019-10202, CVE-2019-12086, CVE-2019-12814, CVE-2019-12384, CVE-2019-14379

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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