Fortinet FortiClient: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2026-2811 · erstmals 13.08.2026 · aktualisiert 13.08.2026 · CVSS 8,1
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiClient ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient <7.4.4
- Fortinet FortiClient <7.2.12
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient 7.4.4
- Fortinet FortiClient 7.2.12
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard Labs PSIRT Advisory FG-IR-26-156 vom 2026-08-12 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2026-70465
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.