Red Hat Enterprise Linux (gnome-remote-desktop): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-2829 · erstmals 13.08.2026 · aktualisiert 21.10.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux (gnome-remote-desktop) ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- RESF Rocky Linux
- SUSE openSUSE
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:54512 vom 2026-08-12 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-54512 vom 2026-08-14 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:54512 vom 2026-08-14 errata.build.resf.org
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:21888-1 vom 2026-09-24 lists.opensuse.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:86194 vom 2026-10-20 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-18358
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.