Perl: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-2847 · erstmals 14.08.2026 · aktualisiert 26.10.2026 · CVSS 5,3
Worum es geht
Perl ist eine freie, plattformunabhängige und interpretierte Programmiersprache (Skriptsprache). Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Perl ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- IBM AIX 7.3
- IBM VIOS 4.1
- Debian Linux
- Amazon Linux 2
- IBM AIX 7.2
- Ubuntu Linux
- Open Source Perl <5.41.9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source Perl 5.41.9
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-cg68-cm33-8vqv vom 2026-08-13 github.com
- GitHub Issue #22892 vom 2026-08-13 mit PoC github.com
- Ubuntu Security Notice USN-8736-1 vom 2026-09-08 ubuntu.com
- Ubuntu Security Notice USN-8736-2 vom 2026-09-16 ubuntu.com
- IBM Security Bulletin 7289720 vom 2026-09-28 aix.software.ibm.com
- Debian Security Advisory DLA-4821 vom 2026-10-05 lists.debian.org
- Amazon Linux Security Advisory ALAS2-2026-4026 vom 2026-10-25 alas.aws.amazon.com
CVE: CVE-2026-19487
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.