bluez: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und Offenlegung von Informationen
WID-SEC-2026-2905 · erstmals 19.08.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 6,3
Worum es geht
BlueZ ist ein Protokollstack für den Bluetooth-Funkstandard für Linux. Ein Angreifer in Bluetooth-Reichweite kann eine Schwachstelle in bluez ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und um Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
- Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fedora Linux
- Ubuntu Linux
- Open Source bluez
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Customer Portal vom 2026-08-18 access.redhat.com
- GitHub Security Advisory GHSA-7WFR-VQP9-GQC3 vom 2026-08-18 github.com
- Red Hat Bugzilla vom 2026-08-18 bugzilla.redhat.com
- Fedora Security Advisory FEDORA-2026-A1CDCC1604 vom 2026-08-19 bodhi.fedoraproject.org
- Fedora Security Advisory FEDORA-2026-1BBEC06C4D vom 2026-08-19 bodhi.fedoraproject.org
- Ubuntu Security Notice USN-8908-1 vom 2026-10-09 ubuntu.com
- Ubuntu Security Notice USN-8908-2 vom 2026-10-14 ubuntu.com
CVE: CVE-2026-75032
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.