Bedrohungslage
hoch ausgenutzt

MLflow: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

WID-SEC-2026-2946 · erstmals 20.08.2026 · aktualisiert 20.08.2026 · CVSS 9,3

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Worum es geht

MLflow ist eine Open-Source-Plattform zur Verwaltung des gesamten Machine-Learning-Lebenszyklus, einschließlich Experimenten, Reproduzierbarkeit und Bereitstellung. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in MLflow ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und Daten offenzulegen oder zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
  • Daten offenzulegen oder zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Open Source MLflow <=3.13.0

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source MLflow <=3.13.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

  • CVE-2026-64849: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 19.08.2026.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-64849

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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