Red Hat Undertow: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-3059 · erstmals 28.08.2026 · aktualisiert 23.09.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Undertow ist ein Webserver, der als leichtgewichtige und flexible Lösung für moderne Webanwendungen konzipiert ist. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Undertow ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Red Hat Undertow
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-28VH-MG6P-GXG7 vom 2026-08-27 github.com
- Red Hat Customer Portal CVE-2026-5680 vom 2026-08-27 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:70229 vom 2026-09-22 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:70228 vom 2026-09-22 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:70277 vom 2026-09-22 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-5680
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.