Bedrohungslage
kritisch ausgenutzt

MikroTik RouterOS: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3193 · erstmals 07.09.2026 · aktualisiert 11.09.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

MikroTik RouterOS ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, das für MikroTik RouterBOARD Hardware und PC-Installationen entwickelt wurde und umfangreiche Routing-, Firewall- und Netzwerkverwaltungsfunktionen bietet. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in MikroTik RouterOS ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, um Informationen offenzulegen, um einen Denial of Service Zustand herbeizuführen und um die Kontrolle über betroffene Geräte zu übernehmen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
  • Informationen offenzulegen
  • einen Denial of Service Zustand herbeizuführen
  • die Kontrolle über betroffene Geräte zu übernehmen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • MikroTik RouterOS <6.49.21
  • MikroTik RouterOS <7.23.4
  • MikroTik RouterOS <7.24.2
  • MikroTik RouterOS <7.25 beta 3

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • MikroTik RouterOS 6.49.21
  • MikroTik RouterOS 7.23.4
  • MikroTik RouterOS 7.24.2
  • MikroTik RouterOS 7.25 beta 3

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

  • CVE-2026-67279: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 25.09.2026.
  • CVE-2026-86060: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 10.09.2026.
  • CVE-2026-67277: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 10.09.2026.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-67276, CVE-2026-67277, CVE-2026-67278, CVE-2026-67279, CVE-2026-67281, CVE-2026-86060

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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