Bedrohungslage
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Red Hat Directory Server und Enterprise Linux (389-ds-base): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3215 · erstmals 08.09.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Red Hat Directory Server ist ein Open-Source LDAP-Server. Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Directory Server und Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen, Administratorrechte zu erlangen, Daten zu manipulieren oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen
  • Administratorrechte zu erlangen
  • Daten zu manipulieren oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Oracle Linux
  • Red Hat Directory Server 13.2 for RHEL 10
  • Red Hat Directory Server 13.0 EUS for RHEL 10
  • Red Hat Directory Server 12.6 EUS for RHEL 9
  • Red Hat Enterprise Linux 7 Extended Lifecycle Support
  • Red Hat Enterprise Linux 8.8 Update Services for SAP
  • Red Hat Enterprise Linux 8.8 Telecommunications Update Service

und 8 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 7 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-19843, CVE-2026-18355, CVE-2026-18453, CVE-2026-76560, CVE-2026-18922

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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