Bedrohungslage
hoch

Xen: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3248 · erstmals 09.09.2026 · aktualisiert 19.10.2026 · CVSS 8,4

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Worum es geht

Xen ist ein Virtueller-Maschinen-Monitor (VMM), der Hardware (x86, IA-64, PowerPC) für die darauf laufenden Systeme (Domains) paravirtualisiert. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Xen ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, beliebigen Code auszuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und Daten zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • beliebigen Code auszuführen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • Open Source Xen 4.17.x
  • Open Source Xen 4.22.x
  • Open Source Xen 4.21.x
  • Open Source Xen 4.20.x
  • Open Source Xen 4.19.x
  • Open Source Xen 4.18.x

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-62437, CVE-2026-79602, CVE-2026-79603, CVE-2026-79604, CVE-2026-79605, CVE-2026-79606

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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