Fortinet FortiClient: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-3258 · erstmals 09.09.2026 · aktualisiert 09.09.2026 · CVSS 5,1
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiClient ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient Windows <7.4.8
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient Windows 7.4.8
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard Labs PSIRT Advisory FG-IR-26-165 vom 2026-09-08 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2026-84386
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.