Bedrohungslage
hoch

Microsoft Exchange Server: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3268 · erstmals 09.09.2026 · aktualisiert 09.09.2026 · CVSS 9,3

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Worum es geht

Exchange ist ein Groupware und Nachrichtensystem der Firma Microsoft. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Microsoft Exchange Server ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen, Spoofing-Angriffe durchzuführen, erweiterte Berechtigungen zu erlangen, Daten zu manipulieren oder offenzulegen sowie einen Denial-of-Service-Angriff zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen
  • Spoofing-Angriffe durchzuführen
  • erweiterte Berechtigungen zu erlangen
  • Daten zu manipulieren oder offenzulegen sowie einen Denial-of-Service-Angriff zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Microsoft Exchange Server 2016 Cumulative Update 23
  • Microsoft Exchange Server 2019 Cumulative Update 14
  • Microsoft Exchange Server Subscription Edition RTM

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-55007, CVE-2026-69355, CVE-2026-69356, CVE-2026-69361, CVE-2026-69375, CVE-2026-69378, CVE-2026-69380, CVE-2026-69382, CVE-2026-69641

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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