MikroTik RouterOS: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und Offenlegung von Informationen
WID-SEC-2026-3381 · erstmals 16.09.2026 · aktualisiert 16.09.2026 · CVSS 8,2
Worum es geht
MikroTik RouterOS ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, das für MikroTik RouterBOARD Hardware und PC-Installationen entwickelt wurde und umfangreiche Routing-, Firewall- und Netzwerkverwaltungsfunktionen bietet. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in MikroTik RouterOS ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und um Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
- Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- MikroTik RouterOS Stable <7.22.2
- MikroTik RouterOS Long Term <7.21.4
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- MikroTik RouterOS Stable 7.22.2
- MikroTik RouterOS Long Term 7.21.4
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
CVE: CVE-2026-52346
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.