Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (firewalld, leapp-repository, tesseract): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3382 · erstmals 16.09.2026 · aktualisiert 13.10.2026 · CVSS 7,3

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen, einschließlich der Ausführung von Code mit Root-Rechten, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen
  • einschließlich der Ausführung von Code mit Root-Rechten
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Ubuntu Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat Enterprise Linux 9.6 Extended Update Support
  • Red Hat Enterprise Linux 10
  • Red Hat Enterprise Linux 8

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 15 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-4948, CVE-2026-73066, CVE-2026-75092

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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