Docker Desktop: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-3494 · erstmals 22.09.2026 · aktualisiert 28.10.2026 · CVSS 5,5
Worum es geht
Docker Desktop ist ein GUI-Tool rund um die Open-Source-Docker-Engine, mit dem sich containerisierte Anwendungen auf einem lokalen Rechner erstellen, teilen und ausführen lassen. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Docker Desktop ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- SUSE Linux
- SUSE openSUSE
- Docker Desktop <4.92.0
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Docker Desktop 4.92.0
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Docker Desktop 4.92.0 Release Notes vom 2026-09-21 docs.docker.com
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:22116-1 vom 2026-10-18 lists.opensuse.org
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:24381-1 vom 2026-10-27 lists.suse.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:4923-1 vom 2026-10-28 lists.suse.com
CVE: CVE-2026-53495
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.