Red Hat Enterprise Linux (coreutils): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und Offenlegung von Informationen
WID-SEC-2026-3500 · erstmals 22.09.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 4,4
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux (coreutils) ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und um Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
- Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 8
- Red Hat Enterprise Linux 10
- Red Hat Enterprise Linux 9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:69964 vom 2026-09-21 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:28911 vom 2026-06-24 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:33124 vom 2026-06-29 access.redhat.com
- Red Hat Customer Portal CVE-2025-5278 vom 2025-05-27 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-69964 vom 2026-09-24 linux.oracle.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:82888 vom 2026-10-14 access.redhat.com
CVE: CVE-2025-5278
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.