Bedrohungslage
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Red Hat Enterprise Linux (cjose): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und Manipulation von Daten

WID-SEC-2026-3626 · erstmals 29.09.2026 · aktualisiert 12.10.2026 · CVSS 8,2

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux (cjose) ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und um Daten zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • Daten zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux Update Services for SAP Solutions <9.2
  • Red Hat Enterprise Linux Update Services for SAP Solutions <9.4

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Enterprise Linux Update Services for SAP Solutions 9.2
  • Red Hat Enterprise Linux Update Services for SAP Solutions 9.4

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-53938

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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