HPE OneView: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-3633 · erstmals 30.09.2026 · aktualisiert 30.09.2026 · CVSS 8,2
Worum es geht
HPE OneView bietet softwaredefinierte Analysen und eine einheitliche API für den Aufbau und die Verwaltung der IT-Infrastruktur. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in HPE OneView ausnutzen, um Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen, Benutzer auf bösartige URLs umzuleiten sowie Daten offenzulegen oder zu manipulieren.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen
- Benutzer auf bösartige URLs umzuleiten sowie Daten offenzulegen oder zu manipulieren
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- HPE OneView <v11.40
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- HPE OneView v11.40
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
CVE: CVE-2026-76718, CVE-2026-76719, CVE-2026-76720
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.