Bedrohungslage
hoch

MISP: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3689 · erstmals 01.10.2026 · aktualisiert 01.10.2026 · CVSS 8,3

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Worum es geht

MISP ist eine Open-Source-Plattform für den Informationsaustausch über Bedrohungen. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in MISP ausnutzen, um seine Berechtigungen bis auf „Site-Administrator”-Ebene zu erweitern, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren oder offenzulegen sowie Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • seine Berechtigungen bis auf „Site-Administrator”-Ebene zu erweitern
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren oder offenzulegen sowie Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Open Source MISP <2.5.48

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source MISP 2.5.48

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-103235, CVE-2026-103237, CVE-2026-103239, CVE-2026-103321, CVE-2026-103388, CVE-2026-103389

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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