Bedrohungslage
hoch

MLflow: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2026-3825 · erstmals 09.10.2026 · aktualisiert 28.10.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

MLflow ist eine Open-Source-Plattform zur Verwaltung des gesamten Machine-Learning-Lebenszyklus, einschließlich Experimenten, Reproduzierbarkeit und Bereitstellung. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in MLflow ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Open Source MLflow <3.17.0

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source MLflow 3.17.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-116692

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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