Red Hat Enterprise Linux (flatpak): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-3861 · erstmals 12.10.2026 · aktualisiert 29.10.2026 · CVSS 8,8
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, beliebigen Code auszuführen, Daten zu manipulieren oder beliebige Dateien auf dem Host zu schreiben oder zu überschreiben, was möglicherweise zur vollständigen Kompromittierung des Systems führen kann.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Administratorrechte zu erlangen
- beliebigen Code auszuführen
- Daten zu manipulieren oder beliebige Dateien auf dem Host zu schreiben oder zu überschreiben
- was möglicherweise zur vollständigen Kompromittierung des Systems führen kann
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Fedora Linux
- RESF Rocky Linux
- SUSE Linux
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
- Red Hat Enterprise Linux 9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:80495 vom 2026-10-11 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:80496 vom 2026-10-11 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:80498 vom 2026-10-11 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:80497 vom 2026-10-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:80687 vom 2026-10-12 access.redhat.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:4610-1 vom 2026-10-09 lists.suse.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80687 vom 2026-10-12 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80498 vom 2026-10-12 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80497 vom 2026-10-12 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80498 vom 2026-10-12 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80495 vom 2026-10-13 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80497 vom 2026-10-13 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80973 vom 2026-10-14 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80687 vom 2026-10-13 errata.build.resf.org
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80496 vom 2026-10-13 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80496 vom 2026-10-13 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80498 vom 2026-10-13 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80495 vom 2026-10-13 errata.build.resf.org
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80973 vom 2026-10-13 linux.oracle.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:84832 vom 2026-10-19 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:84833 vom 2026-10-19 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:84834 vom 2026-10-19 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:84842 vom 2026-10-19 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:86714 vom 2026-10-21 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:89733 vom 2026-10-26 access.redhat.com
und 5 weitere Quellen in der Originalmeldung
CVE: CVE-2026-90616, CVE-2026-96275, CVE-2026-96280, CVE-2026-96808, CVE-2026-86320
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.