Red Hat Enterprise Linux (cjose): Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Daten
WID-SEC-2026-3863 · erstmals 12.10.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 9,1
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux (cjose) ausnutzen, um Daten zu manipulieren.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Daten zu manipulieren
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- RESF Rocky Linux
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:80605 vom 2026-10-11 access.redhat.com
- NIST Vulnerability Database vom 2026-10-11 nvd.nist.gov
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80605 vom 2026-10-12 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-80605 vom 2026-10-12 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:80605 vom 2026-10-13 errata.build.resf.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:83224 vom 2026-10-15 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-53939
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.