Bedrohungslage
hoch

Xen: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3930 · erstmals 14.10.2026 · aktualisiert 28.10.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Xen ist ein Virtueller-Maschinen-Monitor (VMM), der Hardware (x86, IA-64, PowerPC) für die darauf laufenden Systeme (Domains) paravirtualisiert. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Xen ausnutzen, um beliebigen Code – möglicherweise sogar mit Root-Rechten – auszuführen, erweiterte Berechtigungen zu erlangen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren oder offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code – möglicherweise sogar mit Root-Rechten – auszuführen
  • erweiterte Berechtigungen zu erlangen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren oder offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Open Source Xen 4.22.x
  • Open Source Xen 4.19.x
  • Open Source Xen 4.18.x
  • Open Source Xen 4.17.x
  • Open Source Xen 4.21.x
  • Open Source Xen Tapdisk

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-102699, CVE-2026-102700, CVE-2026-102701, CVE-2026-102702, CVE-2026-79607, CVE-2026-79608, CVE-2026-79609, CVE-2026-79610, CVE-2026-79611

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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