Red Hat Service Interconnect: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-3941 · erstmals 14.10.2026 · aktualisiert 14.10.2026 · CVSS 5,9
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Service Interconnect ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux Service Interconnect <2.2.3
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat Enterprise Linux Service Interconnect 2.2.3
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:82316 vom 2026-10-13 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:82340 vom 2026-10-13 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-88763
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.