OpenVPN: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-3959 · erstmals 15.10.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 7,6
Worum es geht
OpenVPN ist eine Open Source Software zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in OpenVPN ausnutzen, um Informationen offenzulegen oder einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Informationen offenzulegen oder einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source OpenVPN <2.7.7
- Open Source OpenVPN <2.6.23
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source OpenVPN 2.7.7
- Open Source OpenVPN 2.6.23
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- OpenVPN Security Announcements vom 2026-10-14 community.openvpn.net
- EU Vulnerability Database vom 2026-10-14 euvd.enisa.europa.eu
CVE: CVE-2026-84471
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.