MLflow: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien
WID-SEC-2026-4031 · erstmals 20.10.2026 · aktualisiert 20.10.2026 · CVSS 8,2
Worum es geht
MLflow ist eine Open-Source-Plattform zur Verwaltung des gesamten Machine-Learning-Lebenszyklus, einschließlich Experimenten, Reproduzierbarkeit und Bereitstellung. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in MLflow ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source MLflow <=3.17.1
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source MLflow <=3.17.1
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-wqmh-qccw-pqwf vom 2026-10-19 github.com
- PoC für CVE-2026-53995 github.com
CVE: CVE-2026-53995
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.