Bedrohungslage
mittel

MISP und MISP Modules: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-4036 · erstmals 20.10.2026 · aktualisiert 20.10.2026 · CVSS 7,7

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Worum es geht

MISP ist eine Open-Source-Plattform für den Informationsaustausch über Bedrohungen. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in MISP ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen, Daten zu manipulieren oder offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
  • Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen
  • Daten zu manipulieren oder offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Open Source MISP <2.5.48
  • Open Source MISP Modules <3.0.13

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source MISP 2.5.48
  • Open Source MISP Modules 3.0.13

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-112178, CVE-2026-112180, CVE-2026-112183, CVE-2026-112184, CVE-2026-112188, CVE-2026-112192, CVE-2026-112991

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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