Bedrohungslage
mittel

MikroTik RouterOS: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

WID-SEC-2026-4042 · erstmals 20.10.2026 · aktualisiert 20.10.2026 · CVSS 6,5

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Worum es geht

MikroTik RouterOS ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, das für MikroTik RouterBOARD Hardware und PC-Installationen entwickelt wurde und umfangreiche Routing-, Firewall- und Netzwerkverwaltungsfunktionen bietet. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in MikroTik RouterOS ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • MikroTik RouterOS <7.21.5
  • MikroTik RouterOS <7.23.1

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • MikroTik RouterOS 7.21.5
  • MikroTik RouterOS 7.23.1

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-112158

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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