MongoDB: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-4045 · erstmals 20.10.2026 · aktualisiert 28.10.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
MongoDB ist ein Open-Source-Dokumentendatenbank. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in MongoDB ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Debian Linux
- Open Source MongoDB <1.21.12
- Open Source MongoDB <2.1.12
- Open Source MongoDB <2.5.5
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source MongoDB 1.21.12
- Open Source MongoDB 2.1.12
- Open Source MongoDB 2.5.5
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Advisory Database vom 2026-10-19 github.com
- EU Vulnerability Database vom 2026-10-19 euvd.enisa.europa.eu
- Debian Security Advisory DSA-6589 vom 2026-10-27 lists.debian.org
CVE: CVE-2026-112368
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.