Pivotal Spring Framework: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-4157 · erstmals 19.10.2018 · aktualisiert 26.10.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Das Spring Framework bietet ein Entwicklungsmodell für Java mit Infrastrukturunterstützung auf Anwendungsebene. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Pivotal Spring Framework ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Debian Linux
- Red Hat Enterprise Linux
- Pivotal Spring Framework <5.1.1
- Pivotal Spring Framework <5.0.10
- Pivotal Spring Framework <4.3.20
- IBM SPSS Collaboration and Deployment Services
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Pivotal Spring Framework 5.1.1
- Pivotal Spring Framework 5.0.10
- Pivotal Spring Framework 4.3.20
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Pivotal Vulnerability Report vom 2018-10-18 pivotal.io
- Red Hat Security Advisory RHSA-2020:3133 vom 2020-07-23 access.redhat.com
- Debian Security Advisory DLA-2635 vom 2021-04-23 lists.debian.org
- IBM Security Bulletin 7293838 vom 2026-10-23 www.ibm.com
CVE: CVE-2018-15756
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.