Red Hat OpenShift GitOps (go-git): Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien
WID-SEC-2026-4175 · erstmals 27.10.2026 · aktualisiert 27.10.2026 · CVSS 7,1
Worum es geht
Red Hat OpenShift GitOps ist eine Lösung, die Git als Single Source of Truth für die deklarative Infrastruktur- und Anwendungsbereitstellung in OpenShift-Clustern nutzt. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift GitOps ausnutzen, um Dateien zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat OpenShift GitOps 1.20.9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:90323 vom 2026-10-26 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-71556
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.