Jenkins: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-4233 · erstmals 29.10.2026 · aktualisiert 29.10.2026 · CVSS 8,1
Worum es geht
Jenkins ist ein erweiterbarer, webbasierter Integration Server zur kontinuierlichen Unterstützung bei Softwareentwicklungen aller Art. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Jenkins ausnutzen, um erweiterte Berechtigungen – einschließlich Administratorrechte – zu erlangen, beliebigen Code auszuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten offenzulegen und zu manipulieren sowie Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- erweiterte Berechtigungen – einschließlich Administratorrechte – zu erlangen
- beliebigen Code auszuführen
- Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
- Daten offenzulegen und zu manipulieren sowie Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Jenkins Jenkins weekly <2.588
- Jenkins Jenkins LTS <2.580.2
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Jenkins Jenkins weekly 2.588
- Jenkins Jenkins LTS 2.580.2
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
CVE: CVE-2026-117612, CVE-2026-117613, CVE-2026-117614, CVE-2026-117615, CVE-2026-117616, CVE-2026-117617, CVE-2026-117618, CVE-2026-117619, CVE-2026-117620, CVE-2026-117621, CVE-2026-117622, CVE-2026-117623, CVE-2026-117624, CVE-2026-117625, CVE-2026-117626
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.