Linksys Router: Schwachstelle ermöglicht Erlangen von Administratorrechten
WID-SEC-2026-4276 · erstmals 02.11.2026 · aktualisiert 02.11.2026 · CVSS 10,0
Worum es geht
Router der Firma Linksys enthalten eine Firewall und in der Regel eine WLAN-Schnittstelle. Die Geräte sind hauptsächlich für private Anwender und Kleinunternehmen konzipiert. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Linksys Router ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen offenzulegen, einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder Dateien zu manipulieren.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Administratorrechte zu erlangen
- Informationen offenzulegen
- einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder Dateien zu manipulieren
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Linksys Router E8450 1.2.00.360516
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Laut BSI gibt es noch kein Update. Die Herstellerhinweise unten nennen, falls vorhanden, vorläufige Schutzmaßnahmen.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Advisory Database vom 2026-11-01 github.com
- vuldb Advisory vom 2026-11-02 vuldb.com
- PoC für CVE-2026-120283 vuldb.com
CVE: CVE-2026-120283
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.